
„In Auseinandersetzung mit feministischer Theorie und Gender Studies thematisiert Julia
Walk in ihren Arbeiten das Aufbrechen normativer Geschlechterrollen, die Codes des Androzentrismus sowie die Problematik der Aneignung fremder Körper. Sich der Kontroverse um Körperbilder widmen, inszeniert die Künstlerin in ihren frühen Sugar Series zunächst ihren eigenen Körper, bis sie die Erforschung des Male Gazes – der Perspektive eines idealtypischen heterosexuellen Mannes, welche durch eine Tendenz zur Objektivierung und Sexualisierung von Frauen charakterisiert ist – in die Suche nach den Spuren eines vermeintlichen Female Gazes umwandelt. Ihr Mittel dabei ist der experimentelle Umgang mit eingefärbter, intensiv leuchtender Zuckermasse. Mit ihren Sugar Coatings, die sie bei Live Performance auf die Körper ihrer entkleideten Modelle aufträgt, hinterfragt die Künstlerin die Alleinstellung der hegemonialen Männlichkeitsform zwischen Konstruktion und Krise.“



Diplom AdBK München
Österreichischer Skulpturenpark
Espace Louis Vuitton
Kammerspiele x der Greif

Villa Stuck

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